CDU-Pressemitteilung zum Ausschuss Inklusion, Soziales und Ordnung am 15.04.2021- Jüdischer Friedhof in den Fokus gerückt

Jüdischer Friedhof in den Fokus gerückt

Ausgelöst durch einen Antrag der CDU gab es im Ausschuss für Inklusion Ordnung und Soziales am 15. April 2021 eine intensive Debatte. Die CDU möchte den jüdischen Friedhof an der Hasenstraße anlässlich des Gedenkjahres zu 1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland als zeitgemäße Gedenkstätte herrichten. Bei der Debatte ging es um das würdige Erscheinungsbild des Friedhofs, Hinweistafeln am Friedhof, Barrierefreiheit und auch darum, in welcher Form ein Gedenken stattfinden sollte. Der ursprüngliche Antrag der CDU enthielt einige Elemente, die von der Verwaltung vehement abgelehnt wurden. Zum Beispiel sei es nicht möglich, die Treppe, die vom Straßenniveau zum Friedhof führt, durch eine behindertengerechte Rampe zu überwinden. Andere Elemente des Antrags fanden jedoch die Zustimmung aller Ratsfraktionen. Deshalb wurden diese Punkte in einem gemeinsamen Antrag aller anwesenden Fraktionen (PETO, CDU, Grüne, SPD) verabschiedet. Gegenstand des gemeinsamen Antrags war einerseits die Aufrechterhaltung eines würdigen und gepflegten Gesamtzustandes des Friedhofs und andererseits die Kennzeichnung des jüdischen Friedhofs als Gedenkort durch Hinweistafeln im Corporate Design der Stadt Monheim mit Erläuterungen auch zur Geschichte des Friedhofs. Insofern hat sich die Initiative der CDU gelohnt, anlässlich des aktuellen Gedenkjahres den jüdischen Friedhof in Monheim am Rhein in den Blick zu nehmen.

 

 

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