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Herzlich Willkommen!

Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Die große Lüge der Friedhofskapelle in Baumberg!!

18. September 2019, 07:50 Uhr

Am Nebeneingang des Baumberger Friedhofes hat die Stadt Monheim folgende Information ausgehängt:
„Aufgrund der aktuellen Raumanforderungen ist es erforderlich geworden die bestehenden Gebäude durch Neubauten zu ersetzen. Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung als Ergebnis eines Architektenwettbewerbes das Architekturbüro „pbundl Architekten“ mit der Planung der neuen Kapelle und eines Funktionsgebäudes beauftragt.“

In der entsprechenden Beschlussempfehlung IX/1925 argumentiert die Stadt ganz anders. Denn hier ist

  1. weder von einer aktuellen Raumanforderung die Rede.
    Im Gegenteil – in dieser Beschlussvorlage geht es lediglich darum, dass die Stadt Monheim eine Schenkung in Höhe von €850.000,-- angenommen und beschlossen hat. Diese Schenkung ist mit einer Auflage zur Mittelverwendung insoweit versehen, dass hiermit der Neubau der Friedhofskapelle in Baumberg finanziert wird. Diese Schenkungssumme wurde dann noch durch städtische Mittel erhöht, damit das geplante Projekt auch noch die Toiletten und weitere Nebenanlagen aufnehmen kann. Das beschlossene Konzept der Kapelle ist der Grundgedanke der Schenkerin und die Entwurfsplanung wurde eng mit der Schenkerin abgestimmt. Hier wurden lediglich die Wünsche der Schenkerin berücksichtigt. Bedarfsplanungen, Forderungen oder Wünsche der Bürgerinnen und Bürger bzw. Friedhofsbesucher wurden zu keiner Zeit erörtert bzw. abgefragt.

  2. noch von einem Architektenwettbewerb, denn

    Der Rat hat mit der Annahme der Schenkung sogleich auch das Architekturkonzept des Architekten „pbundl“ beschlossen und es wurden keine Konzepte anderer Architekturbüros erfragt bzw. vorgestellt. Der Rat wurde vom Bürgermeister nur vor die Wahl gestellt, dies alles anzunehmen wie von ihm mit der Schenkerin geplant, oder nichts zu erhalten.


Mittlerweile wurden die bestehenden Gebäude mit schwerem Gerät abgerissen und alle sieben, am Weg stehenden Ahornbäume, wurden massiv beschädigt. Sämtliche Baumkronen dieser alten Bäume sind zur Hälfte abgerissen worden. Dabei steht in der Friedhofssatzung ganz ausdrücklich, dass „Friedhöfe aufgrund ihrer gärtnerischen Gestaltung allgemeine Grünflächenfunktionen, sowie einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz, leisten.“

Des Weiteren ist es den Friedhofsbesuchern, die Ihre Gräber links vom Haupteingang liegen haben, durch den entstandenen Abriss nur auf Umwegen möglich zur Ihren Gräbern zu gelangen. Hierfür müssen sie fast einmal um den gesamten Friedhof laufen. Leider hat es die Stadt versäumt, Sitzgelegenheiten auf diesem Umweg einzurichten. Somit ist dieser Gang für viele ältere Besucher nicht mehr zu schaffen. Laut Satzung dienen Friedhöfe als Orte der Ruhe und Besinnung. Leider ist dieser Ort durch das Fehlverhalten der Stadt zu einem großen Ärgernis geworden!

Auf jeden Fall wurde hier der Bürgerwille wieder einmal mehr nicht gefragt. Ausschlaggebend war hier die Summe von € 850.000,--. Und die Stadtverwaltung hat schon wieder über die Köpfe unserer Bürgerinnen und Bürger Entscheidungen getroffen, und sie mit der Vortäuschung falscher Tatsachen auch noch frech angelogen.

 

 

Letzte Änderung: 18.09.2019, 17:49 Uhr