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Herzlich Willkommen!

Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Monheims autonomer Bus und die "Ringlinie Altstadt"

18. April 2019, 17:12 Uhr

 

 

Die Stadt Monheim am Rhein plant zum Herbst diesen Jahres die Einführung einer „Ringlinie Altstadt“,  welche durch einen autonom fahrenden Elektrobus für 10 Fahrgäste plus Operator befahren werden soll.

 

Die CDU-Monheim hat dem autonomen Bus-Projekt grundsätzlich zugestimmt, weil eine solche Technologie, vor dem Hintergrund des zunehmenden Mangels an Berufskraftfahrern, von Bedeutung sein wird. Dabei ist es für Deutschland wichtig, nicht auch in solchen Branchen den Anschluss zu verlieren. Dafür braucht es natürlich auch Pilotprojekte, die einen ganzheitlichen Test solcher Systeme ermöglichen. Da solche Testprojekte selten wirtschaftlich sind, sind starke Partner wie Monheim notwendig, die eine Realisierung stemmen können. Das Projekt ist also erstmal grundsätzlich sinnvoll und zu unterstützen.

 

In weiteren Verlauf dieses Pilotprojektes gibt es derzeit leider Probleme mit den betroffenen Anwohnern dieser zukünftigen „Ringlinien Altstadt“. Diese Probleme entstehen, weil Herr Zimmermann völlig sinnbefreit und ohne jede politische Abstimmung und Beteiligung der Bürger die Busse im Zehnminutentakt, an 7 Tagen die Woche, von morgens 7.00 Uhr bis 24.00 Uhr, durch kleinste Monheimer Gassen fahren lassen möchte.

 

Die, von Herrn Zimmermann, angedachte Linienführung birgt noch weitere Probleme und macht folgende Änderungen notwendig:

 

  • Einbau von automatisch versenkbaren Pollern im Torbogen des Schelmenturms.

  • Umkehrung der Einbahnstraßenregelung Poetengasse, da der Bus immer Vorfahrt haben „muss“. Damit verbunden die Unannehmlichkeiten für die Anwohner durch eine starre Regelung der Parksituation in nur noch markierten Flächen, wodurch es zu einer Reduzierung der Parkplätze kommen wird.

  • Tempo 30 auf der Kapellenstraße zwischen Turmstraße und Poetengasse

  • Einführung einer Einbahnstraße auf der Grabenstraße zwischen Poetengasse und Schelmenturm, damit der Bus an der Einmündung Poetengasse / Grabenstraße stets die Vorfahrt hat. Dies ist ungünstig für die Fahrradfahrer, die den ankommenden Bus nicht hören werden, wenn sie vom Schelmenturm aus kommend in die Poetengasse biegen.

  • Spielende Kinder, die bei der engen Taktung auf den engen Gassen die Gefahr nicht einschätzen können

  • Kinder, deren Schulweg über die Poetengasse zum Gottesdienst in und aus der Kirche St. Gereon führt, stellen ebenfalls ein Problem der Linienführung dar, da sie den Teil nur sehr engen Gehweg nicht benutzen können und den Bus zum Stoppen bringen würden.

  • Nachteilig an der geplanten Linienführung (Umkehrung der Einbahnstraßenrichtung Poetengasse) wäre eine starke Zunahme des Autoverkehrs, da der Verkehr statt wie bisher aus der Altstadt heraus auf die Hauptverkehrsstraße Kapellenstraße dann IN die kleinen engen Gassen geleitet wird. Bei Abbindung der unteren Turmstraße als Gastronomie– und Eventbereich würde auch der Verkehr des Kindergartens und des neuen Brauhauses / Milchbar parkplatzsuchend in die Poetengasse geleitet.  

    Die Umleitungsstrecke für den Fall, das die Alte Schulstraße wegen Baustelle oder Event nicht nutzbar ist, führt dann über die Krischer- und Kirchstraße zur Grabenstraße. In diesem Fall, werden die Parkplätze auf der Grabenstraße und in Bereichen der Kirchstraße reduziert. 

    Eine Alternativroute in Verlängerung der Kapellenstraße bis zur unteren Grabenstraße bietet den Vorteil, dass auch der Kradepohl, Altenheim oder die Altstadtkirche mit angebunden werden könnten. Diese Straßen sind breit genug, da hier ja schon bereits Buslinien unterwegs sind. Der betriebene Aufwand für die Durchsetzung der bisher geplanten Linienführung über die Poetengasse und die Nachteile für die Anwohner stehen in keinem Verhältnis zu dessen Nutzen. 

    Ungeklärt bleibt auch die Frage nach der Haftung sollte es durch einen autonomen Bus zu einem Personen- oder Sachschaden kommen. Es ist fraglich, wie weit ein solches System im öffentlichen Raum eingesetzt werden kann, welches nicht ausweichen und nur stehenbleiben kann. 

    Genau durch diese Maßlosigkeit schafft es der Bürgermeister immer wieder, eigentlich sinnvolle Projekte und Planungen ins Gegenteil zu verkehren.

Letzte Änderung: 31.08.2019, 10:43 Uhr