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„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Verwaltung völlig hilflos

04. Mai 2015, 18:17 Uhr

CDU wirft der Verwaltung völlige Hilflosigkeit vor. Statt frühzeitig die entsprechenden Bedarfe zu ermitteln und vorausschauend zu planen, werden nun teure Gutachten vergeben.

Mit reichlich Kopfschütteln nimmt die CDU zur Kenntnis, was sich zurzeit in Monheims Bildungslandschaft abspielt. Kitas werden geschlossen und abgerissen, ziehen um oder werden neu gebaut. In Monheim-Süd wird nun schon die zweite Kindertagesstätte innerhalb weniger Jahre gebaut. Zusammen mit der ebenfalls neuen Einrichtung an der Knipprather Straße erweckt das den Eindruck, als hätte die Stadtverwaltung den Bedarf völlig falsch eingeschätzt. „Die CDU hat bereits 2012 bei der Abschaffung der Kita-Gebühren darauf hingewiesen, dass die Gebührenbefreiuung zu einer erhöhten Nachfrage führen könnte. Die Verwaltung hat diesen Hinweis völlig ignoriert. Nun gerät sie unter Zugzwang“, erläutert CDU-Fraktionschef Markus Gronauer die Entwicklung der letzten Jahre. Aufgrund der konstant hohen Geburtenrate im Berliner Viertel sowie zahlreicher Zuzüge steigt die Nachfrage nach Kita-Plätzen in Monheim.


Ärgerlich sei zudem, dass die Zahlen der Kindergartenbedarfsplanung nicht schon bei den Haushaltsplanberatungen im Dezember vorlagen. „Der Neubau einer Kita mit einem Gesamtvolumen von 3,3 Mio. € ist auch bei Monheims Haushaltslage mit Bedacht umzusetzen. Das im Laufe eines Jahres immer wieder Projekte dieser Größenordnung vorgestellt werden, die nicht im Kontext des Gesamthaushalts diskutiert wurden, ist in höchstem Maße unseriös“, sagt Gronauer.
Aber nicht nur bei den Kitas gewinnt man den Eindruck, als fehle der Verwaltung der Überblick.

Seit 2012 fordert die CDU einen „Masterplan Schule“. „Wer mit den Schulleitungen gesprochen hätte und mit offenen Augen durch Monheims Schulen gegangen wäre, hätte zu denselben Ergebnissen kommen können, wie dieses Gutachten - ohne dafür Geld in die Hand nehmen zu müssen. Die Bedarfe einer Schule lassen sich nicht allein anhand von Schülerzahlen und vorhandener Fläche bemessen“, ärgert sich Tim Brühland. Der stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU war früher selbst Mitglied im für Bildung zuständigen Ausschuss und brachte damals den Antrag selbst ein. Immer wieder wurde die Verwaltung aufgefordert, die Bedarfe der einzelnen Schulen abzufragen und der Politik vorzulegen. Geschehen war bisher nichts. Aus- und Umbauten, die für moderne Schulkonzepte und Lernräume notwendig gewesen wären, wurden immer wieder verschoben, weil man in der Verwaltung davon ausging, dass die Schülerzahlen sinken würden. Das Gutachten bestätigt nun, dass die Schülerzahlen sogar leicht steigen. Das führt Grundschulen an die Kapazitätsgrenze. „Aber wollen wir in der Hauptstadt des Kindes Klassen mit 29 Kindern?“, fragt Brühland. Die gibt es jetzt schon. Zudem Überhangklassen an den weiterführenden Schulen. Armes reiches Monheim.


Vor diesem Hintergrund hält die CDU die Überlegungen des Bürgermeisters Daniel Zimmermann zu weiteren Wohnprojekten in Monheim-Süd für völlig verfehlt. Fraktionschef Gronauer fordert deshalb: „Wenn 2017 die Hauptschule aufgegeben wird, muss geprüft werden, ob das frei werdende Gelände nicht einer anderen Nutzung zuzuführen ist. Die CDU kann sich an diesem Standort auch gut einen Schulneubau vorstellen.“