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Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Betriebshof - Umbau oder Neubau?

19. September 2014, 00:00 Uhr

Die CDU wirft der Verwaltung unseriöse Rechenspiele vor. Ein Neubau wäre keineswegs teurer und auf lange Sicht würden Kosten reduziert und Synergien genutzt.

Die Verwaltung schlägt vor, die Infostudios an der Robert-Bosch-Straße in Baumberg so umzubauen, dass der Betriebshof dort untergebracht werden kann. Dieser befindet sich zurzeit auf einem gepachteten Gelände. Es fehlen Lagermöglichkeiten und Unterstellplätze für die Fahrzeuge.

Das Grundstück in Baumberg wurde von der Stadt bereits in diesem Jahr erworben. Kosten: 1,85 Mio. €. Zusammen mit den kosten für den Umbau der vorhandenen Gebäude (4,69 Mio. €) ergibt sich ein Gesamtvolumen von 6,54 Mio. €.
Die Stadt rechnet bei einem Neubau noch die Grundstückskosten hinzu. „Das ist aber Unsinn, wenn wir den neuen Betriebshof auf einem Grundstück bauen, das bereits der Stadt gehört, entfallen diese Kosten. Darüber hinaus sind die Kosten für einen Neubau mit 6,47 Mio. Euro insgesamt zu hoch angesetzt“, sagt Markus Gronauer, CDU-Fraktionsvorsitzender.

Der derzeitige Markt im Bereich Neubau Industriehallen ist von den Anschaffungskosten anders als wie von der Stadt zu bewerten: Man bekommt heute ohne große Mühe eine 2500 qm große Halle für 1,8 - 2,0 Mio. € - je nach Ausstattung. Hinzu kommen etwa 500Tsd. € für die kompletten Außenanlagen incl. der kompletten Versorgungsleitungen. Die Büroräume sind in der Berechnung der Stadt mit 1.275 qm völlig überdimensioniert. 500 bis 600 qm sollten incl. Umkleiden, Besprechung usw. ausreichend sein. Die Kosten lägen bei solch einer Größe ungefähr zwischen 650 - 750Tsd. €. Daraus ergibt sich für den Neubau ein Gesamtvolumen von maximal 3,25 Mio. €. Damit kostet die von der CDU favorisierte Variante gerade mal die Hälfte und selbst, wenn man die Grundstückskosten noch mit hineinrechnen wollte, ist der Neubau 2 Mio. € günstiger.

Aus Sicht der CDU sprechen weitere Argumente für einen Neubau. „Auch der Feuerwehr steht ein Umzug bevor. Idealerweise errichtet man beide Einrichtungen, den Betriebshof und die Feuerwehr auf einem Grundstück hinter dem Monberg. Das hat gleich mehrere Vorteile: Das Busdepot ist gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite. Werkstätten könnten gemeinsam genutzt werden, das ist langfristig kosteneffizienter. Ein Neubau kann exakt an die Bedürfnisse des Betriebshofes angepasst werden. Bei einem Umbau ist das immer schwierig. Zudem muss das Dach der Infostudios saniert werden und ein Asbest-Problem besteht dort auch. Ob es bei den veranschlagten 6,54 Mio. Euro bleibt, ist daher fraglich. Ein Neubau ist in jedem Fall die attraktivere Lösung. Dort wäre alles ebenerdig, bei den Infostudios müsste eine Zwischendecke eingezogen werden, Material würde ständig rauf und runter bewegt werden müssen“, so Gronauer weiter.

Das Argument, mit einem Neubau hinter dem Monberg würde man ohnehin schon knappe Gewerbeflächen verschwenden, lässt der CDU-Chef nicht gelten: „Auf dem Gelände der Infostudios kann ersatzweise Gewerbe angesiedelt werde, ebenso auf dem Gelände der Feuerwache an der Oranienburger Straße, wenn diese - wie von uns gefordert - verlegt wird, wird dieses Grundstück ebenfalls frei für gewerbliche Nutzung oder Wohnbebauung. Der Wegfall der Gewerbefläche hinter dem Monberg wird damit kompensiert.“