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Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Windenergieanlagen gefährden Naherho­lungsgebiet Knipprather Busch

23. August 2014, 00:00 Uhr

Die CDU-Fraktion in Monheim befürwortet die Beteiligung der Monheimer Stadtwerke (MEGA) an Projekten zur Gewinnung von regenerativer Energie durch Windenergieanlagen (WEA). Diese in dichtbesiedeltem Gebiet zwischen Monheim und Langenfeld aufzustellen, lehnt die Fraktion hingegen ab. Und das hat Gründe.

Im Jahr 2013 gab die Bundesregierung über 800 Mio. Euro für die Erforschung neuer Energietechnologien aus. Die Energiewende wird mit großem Einsatz vorangetrieben, um die Abhängigkeit von Kohle, Erdöl und Gas zu reduzieren.
Der Windkraft kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Auch Monheim ist durch den Landesentwicklungsplan dazu angehalten, Windkraftzonen auszuweisen. „Nur weil es technisch machbar ist, entlang der Autobahn A59 bis zu fünf Windräder aufzustellen, heißt das nicht, dass man es auch tun muss“, kritisiert CDU-Fraktionsmitglied Peter Werner und verweist auf das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Und mit Gesetzen kennt Werner sich aus, schließlich ist er Jurist.

Hier wird dem Eingriff in die Natur ein Riegel vorgeschoben. Paragraf 1 Absatz 4 Satz 2 BNatSchG besagt: „Zur dauerhaften Sicherung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie des Erholungswertes von Natur und Landschaft sind insbesondere zum Zweck der Erholung […] geeignete Flächen vor allem im besiedelten und siedlungsnahen Bereich zu schützen […].“ 

In Paragraf 1 Absatz 5 heißt es weiter: „Verkehrswege, Energieleitungen und ähnliche Vorhaben sollen landschaftsgerecht geführt, gestaltet und so gebündelt werden, dass die Zerschneidung und die Inanspruchnahme der Landschaft sowie Beeinträchtigungen des Naturhaushalts vermieden oder so gering wie möglich gehalten werden.“

„Für mich ist der Knipprather Busch ganz klar ein schützenswertes Naherholungsgebiet für die Monheimer Bürger“, sagt Peter Werner.
Das Bundesministerium für Wirtschaft, in erster Linie zuständig für die Energiewende, setzt beim Ausbau der Windenergienutzung an Land vor allem auf den Austausch älterer Anlagen an windreichen Standorten um eine größere Energieausbeute zu erzielen, das sog. Repowering. „Für die Ausweisung neuer Windkraftzonen erscheint Monheim hinsichtlich der Windverhältnisse als kein besonders geeigneter Standort“, gibt Werner zu bedenken.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Gronauer sieht es ähnlich: „Moderne Windkraftanlagen haben heute eine Gesamthöhe von über 200 Metern. Diese Dimension kann man sich gar nicht vorstellen. Bei dieser Höhe ergibt sich eine Sichtweite im Umkreis von bis zu 50km.“ Deshalb schlägt die CDU eine maßstäbliche photogrammetrische Simulation von Landschaftseingriffen vor. Das ist eine computergestützte 3D-Visualisierung möglicher Anlagetypen und -kombinationen. „Man bekommt dadurch eine bessere Vorstellung, wie sich das Landschaftsbild durch die Windkraftanlagen verändern würde“, betont Gronauer.

Für Peter Werner gibt es noch weitere Argumente gegen die Windradriesen: „Dazu zählen auch störende Schallimmissionen für die nahgelegene Wohnbebauung in Monheim und Langenfeld-Berghausen, insbesondere für die sehr hochwertigen Immobilien am Laacher Hof, welche erst vor wenigen Jahren von den heutigen Eigentümern für viel Geld erworben wurden. Der Bau der Windräder würde zu einer massiven Entwertung dieser Immobilien führen und das ist den Bewohnern nicht zumutbar.“

Letzte Änderung: 02.09.2014, 13:08 Uhr