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„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Die Suche nach dem Flutlicht

11. Oktober 2011, 11:45 Uhr
Der alte Fußballplatz am Kielsgraben ist ja nun planmäßig abgerissen worden. Er musste der Auskiesung der Firma Braas weichen. Der Ersatz auf dem Gelände der Bezirkssportanlage an der Bregenzer Straße ist inzwischen auch in Betrieb. Da könnte die sportliche Welt ja ausnahmsweise mal in Ordnung sein.

Allerdings hallt der Abriss am Kielsgraben nach. Denn Markus Gronauer, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, stellte neulich am Rande der Sondersitzung des Rates in einer Pause in kleinerer Runde die Frage: „Was ist eigentlich aus den Flutlichtmasten geworden? Und da war doch noch mehr? Es gibt schon erste Gerüchte, dass da was schief gelaufen ist.“

 

Tatsächlich war das auch ein Thema beim WZ-Lesertelefon. Da hatte ein Baumberger angerufen (Name d. Red. bekannt) und erzählt: „Man erzählt sich im Dorf, dass die Abrissfirma alles verschrottet hat. Auch die sechs Flutlichtmasten. Da hat die Stadt gepennt. Jetzt sind sie weg.“
 
Weg sind die Flutlichtmasten tatsächlich – so weit mag man in Reihen der Stadtverwaltung noch Recht geben. Aber dann hört es auch schon auf. „Wir haben alles richtig gemacht. Es gibt eine Kostenkalkulation“, will Uwe Trost, im Rathaus federführend bei dem Projekt, von Fehlern nichts wissen.
 
Zaunteile beispielsweise sind an Vereine verschenkt worden. Die Garage sei zu beschädigt gewesen, um sie noch transportieren zu können. Und die sechs Flutlichter? Hier verweist Trost an André Zierul vom Sportamt. „Eine externe Prüfung hat ergeben, dass die Demontage samt Lagerung und späterer Wiedererrichtung so teuer gewesen wäre wie eine neue Flutlichtanlage – etwa 50 000 Euro. Dabei ist die alte bereits zehn Jahre alt. Das wäre doch Wahnsinn gewesen“, erläutert Zierul.
 
Sein Kollege Andreas Apsel, Bereichsleiter aus dem Bauamt, wundert sich: „Das ist doch sicher mit der Politik kommuniziert worden.“ Doch genau das ist nicht geschehen. Aus Reihen des Rates war die Anregung in Richtung Stadtverwaltung gekommen, Dinge wie die Flutlichtanlage wieder zu verwenden. Doch nicht nur Gronauer ist über den Verbleib der Flutlichter nicht unterrichtet worden.
 
Auch sein SPD-Planungskollege Werner Goller weiß von nichts. „Na, ja: Man kann ja auch mal nachfragen“, heißt es aus dem Rathaus. „Na, ja: Man kann ja auch mal informieren. So entstehen Gerüchte“, kontert Gronauer.