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Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Sportstätten: Konzept geplatzt

09. November 2010, 20:01 Uhr
 Monheim (RP) Das Erzbistum Köln untersagt dem örtlichen Kirchenvorstand, Land in Baumberg-Ost für 125000 Euro an die Stadt Monheim zu verkaufen. Bürgermeister Daniel Zimmermann räumt „schwere Niederlage“ ein.
 
Das von Bürgermeister Daniel Zimmermann (Peto) und der Verwaltungsspitze voran getriebene Sportstätten-Konzept, zu dem auch der kontrovers diskutierte Neubau einer Bezirkssportanlage an der Wolfhagener Straße gehört, ist geplatzt.
Anders als vom Kirchenvorstand der St. Gereon-Gemeinde beschlossen und in einem notariellen Vorvertrag mit der Stadt bereits vereinbart, hat der Diözesan-Verwaltungsrat (DVR)des Kölner Erzbistums entschieden, einem sofortigen Verkauf der Kirchen-Grundstücke im Osten Baumbergs an die Stadt für die von ihr gebotenen 125 000 Euro definitiv nicht zuzustimmen.

 

 
Anders als vom Kirchenvorstand der St. Gereon-Gemeinde beschlossen und in einem notariellen Vorvertrag mit der Stadt bereits vereinbart, hat der Diözesan-Verwaltungsrat (DVR)des Kölner Erzbistums entschieden, einem sofortigen Verkauf der Kirchen-Grundstücke im Osten Baumbergs an die Stadt für die von ihr gebotenen 125 000 Euro definitiv nicht zuzustimmen.
Nach Angaben einer Sprecherin des Erzbistums waren zwei Gründe ausschlaggebend, den Vertrag nicht zu genehmigen: Zum einen das erst spät bekannt gewordene Gegengebot von Landwirt Robert Bossmann, das bekanntlich auf 200 000 Euro festgesetzt sei.
Zum anderen habe der DVR mit seiner Entscheidung dem örtlichen Kirchenvorstand auch nahelegen wollen, jedwede Bewertung von Varianten des Sportstätten-Konzepts oder von einzelnen Bietern außen vor zu lassen. Im weitesten Sinne politische Gründe dürften bei einem Landverkauf keine Rolle spielen.
Die Crux: Dem niedrigeren städtischen Angebot könne vor allem „aus Gründen einer ordnungsgemäßen Vermögensverwaltung“ nicht zugestimmt werden. Stattdessen empfiehlt der DVR dem Monheimer Kirchenvorstand, der am späten Dienstagabend tagte, entweder das 200 000-Euro-Angebot Robert Bossmanns anzunehmen oder ein verdecktes Bieterverfahren zu initialisieren.
Ein solches Verfahren, bei dem die Bietenden ein nur ihnen bekanntes Angebot in einem verschlossenen Umschlag abgeben, lehnte Zimmermann vor Journalisten kategorisch ab. „Bereits die von uns gebotenen 125 000 Euro übersteigen den realen Wert der Ackerflächen; noch mehr zu bieten, wäre unverantwortlich“, sagte der Verwaltungsboss.
Ebenso entscheidend sei der Zeitfaktor. „Nur wenn wir den Kaufvertrag bis Anfang dieser Woche rechtsgültig hätten abschließen können, hätten wir als neuer Eigentümer Landwirt Bossmann rechtzeitig zum Ende des Pachtjahres an Martini, also am 11. November, kündigen und für zwei entgangene Fruchtfolgen angemessen entschädigen können.
Und nur in diesem Fall wäre es möglich gewesen, den neuen Platz an der Wolfhagener Straße zum August 2011 fertigzustellen“, erklärte Zimmermann, der einräumte, das misslungene Grundstücksgeschäft sei „eine schwere persönliche Niederlage.“ Statt des Platzes an der Wolfhagener soll nun die alte Bezirkssportanlage an der Bregenzer Straße saniert werden.
Freilich wackelt nach der Absage aus Köln die gesamte Finanzierung des von Peto, SPD und teilweise den Grünen mitgetragenen, 4,5 Millionen Euro teuren Sportstätten-Konzepts. Denn nun wird die Stadt in Baumberg-Ost deutlich weniger Grundstücke für Wohnbebauung erschließen können. Die geplanten Einnahmen sinken von 3,8 Millionen auf nur noch rund 1,5 Millionen Euro. „Hier verlieren wir mehr als wir durch den Verzicht auf den Sportplatz-Neubau einsparen können“, beschreibt Zimmermann das Dilemma.