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Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Center III: Start im September

06. August 2010, 16:43 Uhr

Der Investor für das neue Fachmarkt-Center "Monheimer Tor" kündigt für den kommenden Monat den ersten Spatenstich an. Dann soll auch die Ruinenlandschaft im Herzen der City der Vergangenheit angehören.

Der Investor für das "Monheimer Tor" genannte neue Rathaus-Center III, die im fränkischen Erlangen sitzende Sontowski & Partner GmbH, will "noch im September" den ersten Spaten am Rathausplatz ins Erdreich rammen. Das bestätigte das Unternehmen gestern Nachmittag auf RP-Anfrage. "Nach mehrjähriger Vorbereitung und einer europaweiten Ausschreibung kann die Stadt Monheim im September dem langersehnten Baubeginn des Einkaufszentrums Monheimer Tor entgegensehen", heißt es in der Mitteilung der Geschäftsführung. Im Einkaufszentrum Monheimer Tor werden auf einer Grundstücksgröße von zirka 10 000 Quadratmetern Mietflächen von insgesamt 6950 Quadratmetern sowie 203 Stellplätze auf einem Parkdeck entstehen. Die Anbindung der Einkaufsmall soll vom Parkdeck aus über Rollsteigen und großzügige Aufzuganlagen erfolgen.

 

"Dies ist der Durchbruch, den wir an dieser Stelle gebraucht haben. Damit finden die mehr als dreijährigen Bemühungen der Stadt ihren gelungenen Abschluss. Ich bin sicher, das Center wird zusätzliche Kaufkraft in Monheim binden", zeigte sich Vize-Verwaltungschef Roland Liebermann im RP-Gespräch erfreut über die nunmehr verbindliche Ankündigung des Startschusses. Ungeachtet der möglicherweise noch anhängigen Klagen benachbarter Einkaufscenter (siehe Info) reicht nach Einschätzung des Beigeordneten die bereits erteilte Baugenehmigung aus, um loszulegen. "Sontowski kann ab sofort die erste Baumaßnahme in Auftrag geben."

Center kontra Center

Einwände Nach Auffassung der benachbarten Rathaus-Center I und II könnte es sein, dass vom nicht eingehausten Parkdeck des neuen Einkaufstempels zu hohe Lärmemissionen ausgehen. Ziel der im Juli auf den Weg gebrachten Klage ist laut Center-Manager Matthias Ulrich, dass Sontowski sein Projekt nachbessert. Außerdem wirft er der Stadt vor, Akten für die (Bau-)Genehmigungen nicht im notwendigen Umfang offengelegt zu haben.

Kannibalismus Noch im Juli hatte Ulrich bedauert, dass auf dem Filetgrundstück im Herzen der Stadt nicht etwas Schöneres entstehe als "diese flache Schuhschachtel", die das Einzelhandelsangebot nicht erweitere, sondern lediglich einen "Sortiments-Kannibalismus" erzeuge.

Filiale von "Depot"

Wie von der RP bereits Ende Januar berichtet, gehören Edeka, die dm-Drogerie sowie Takko zu den Hauptmietern. Zusätzlich gab das Unternehmen gestern bekannt, dass die unter anderem auf Wohnaccessoires spezialisierte Kette "Depot" mit einer neuen Filiale ins Monheimer Tor ziehen wird. Zudem seien auch kleinere Läden für lokale Einzelhändler vorgesehen. Hier könnten beispielsweise Restaurants und Dienstleistungen entstehen. Nach Angaben von Sontowski sind aktuell etwa 80 Prozent der Flächen vermietet. Über die verbleibende Fläche verhandelt die Gruppe nach eigenen Angaben mit einer Vielzahl an Interessenten.

Noch vor dem Spatenstich will Projektleiter Heinz Fastabend weitere Einzelheiten zum Ladenbesatz nennen. Die Spannungen mit den künftigen Nachbarn rund um das möglicherweise (zu) laute Parkdeck des Monheimer Tors sieht er gelassen: "Jeder kann hier seine Rechte wahrnehmen. Freilich sind die Einwände an den Haaren herbeigezogen. Im Übrigen sollten die Betreffenden mehr vor ihrer eigenen Haustüre kehren."