Busbahnhof
Damm
Marienburg
Rhein

Herzlich Willkommen!

Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Wackelt das Sportstättenkonzept?

29. Juli 2010, 16:34 Uhr

Der Grund: Die Stadt wird das Grundstück für die neue Bezirkssportanlage wohl nicht lastenfrei erwerben können.

Das von Bürgermeister Daniel Zimmermann (Peto) favorisierte, vom Rat nach mehr als zehnjähriger Debatte im Frühjahr mehrheitlich verabschiedete Sportstättenkonzept muss nachgebessert werden. Damit gerät der ohnehin enge Zeitplan zur Errichtung eines neuen Sportplatzes an der Wolfhagener Straße möglicherweise ins Wanken. Grund für die Verzögerung: Der Beschluss des Kommunalparlaments, wonach die Stadt den Grund und Boden von der Kirche in jedem Fall "lastenfrei" erwerben muss, ist aller Voraussicht nach nicht zu halten. "Die Prüfung, ob die Kirche das Land überhaupt verkauft, dauern an. Nur eines wird in keinem Fall möglich sein: Dass die Kirchen den derzeitigen Pächter, Bauer Robert Bossmann, außerordentlich kündigt und auch noch entschädigt. Das muss dann schon die Stadt als neuer Eigentümer machen", sagte Dr. Dietrich Ruchay, Vize-Vorsitzender des Monheimer Kirchenvorstandes, auf Anfrage.


 

BM kontra Initiative

Gegen die neue Bezirkssportanlage und die neue Wohnbebauung wehrt sich auch die Initiative gegen die Bebauung in Baumberg-Ost (IGBBO) mit Thomas Schirmer an der Spitze. Derzeit liegt eine Beschwerde beim Landrat.

Darin beklagt die Initiative, die Stadt mauere und informiere schlecht. Auch Sicht des Bürgermeisters ein "Unding". Stunden habe er mit den besorgten Bürgern zusammengesessen, zudem habe die Verwaltung umfassende Akteneinsicht gewährt. "Angesichts meiner Gesprächsbereitschaft sind die Vorwürfe geradezu unverschämt."

Eine Einschätzung, die der Bürgermeister inzwischen teilt. "Ich gehe davon aus, dass wir eine in diesem Punkt geänderte Vorlage nach der Sommerpause im Haupt- und Finanzausschuss vorlegen werden." Dass das Kölner Generalvikariat seit Monaten prüft, ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen der Grund und Boden im Osten Baumbergs verkauft werden kann, irritiert den Schöpfer des von CDU und FDP in Teilen bekämpften Sportstättenkonzepts nicht. Zimmermann: "Das Grundstück, auf dem wir die neue Bezirkssportanlage errichten wollen, war eine Stiftung an die Kirche. Die Unterlagen, die über den genauen Willen der Stifter hätten Auskunft geben können, waren lange Zeit nicht auffindbar." Doch diese Dinge seien inzwischen geklärt. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns mit der Kirche einigen werden."

Formularende

Bevor es dazu kommt, muss freilich noch ein weiterer Punkt geklärt werden. Und der hängt mit einem Gebot des jetzigen Pächters Bossmann zusammen, das knapp über dem der Stadt liegen soll. Aus Sicht von Josef Hasler, Liegenschaftsexperte des Kirchenvorstands, ist ein solches Gebot aber kein aus Sicht der Stadt unüberwindliches Hindernis. "Die Kommune kann jederzeit nachlegen. Im Übrigen ist es bei einem solchen Grundstücksgeschäft nicht so wie bei öffentlichen Ausschreibungen, wo der Meistbietende den Zuschlag automatisch bekommt."

Kompromissbereit

Bei einem Ortstermin vor gut einer Woche hatte Bossmann zwar bei der zur Finanzierung des Sportstättenkonzepts ebenfalls notwendigen Wohnbebauung Kompromissbereitschaft signalisiert ("solange die Flächen nicht zu nahe an den Neuverser Hof gehen"). Beim Sportplatz bleibt er allerdings hart. "Ich habe hier unter anderem den Anbau von Erdbeeren geplant. Eine Entschädigung, die ausschließlich auf die bislang angesiedelten Zuckerrüben zielt, käme schon deshalb nicht in Frage."

Sollte die Stadt als potenzieller neuer Grundstückseigentümer Bossmann tatsächlich außerordentlich kündigen, hält Zimmermann das Risiko für "überschaubar". "Wenn wir die Zuckerrüben zugrunde legen, reden wir über eine Summe deutlich unter 10 000 Euro. Angesichts einer Investition von rund 2,4 Millionen Euro eine handhabbare Dimension."