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Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Monheim: Rheinanleger soll 2013 stehen

14. Dezember 2010, 09:53 Uhr
Im kommenden Herbst könnten die Bauarbeiten für das ehrgeizige Projekt beginnen. Es fehlen nur noch die letzten Genehmigungen aus Düsseldorf. Seine Präsentation auf der Rheinkonferenz hatte sich Michael Kraus dann doch etwas anders vorgestellt. Als der Leiter der Bauaufsicht auf der sich mit „Zukunftsfragen und Perspektiven der Raumentwicklung am Rhein“ befassenden Konferenz die Idee des Rheinanlegers vorstellen wollte, stand eigentlich alles bereit – nur die Zuhörer fehlten. Die waren nämlich gerade mit Workshops beschäftigt. So fiel Kraus’ Vortrag aus, was er als „sehr bedauerlich“ empfand.

 

Seit zehn Jahren ist das Thema im Gespräch. Zunächst sollte ein Bürogebäude mit Gastronomie gebaut werden, dann ein Hotel, mittlerweile steht wieder ein futuristisches Bürogebäude mit Gastronomiebetrieb und Aussichtsplattform zur Debatte.

„Ich hätte auf der Konferenz gern vorgestellt, dass mit der Natur im Einklang stehende Bauprojekte am Rhein durchaus möglich sind, wenn sie intelligent gemacht sind“, sagte Kraus am Montag, der die Organisation der Konferenz in diesem Punkt als „flop“ bezeichnete.

Ansonsten scheint in puncto Rheinanleger aber alles glattzulaufen. Schon im kommenden Herbst könnten die Bagger rollen.

Bis dahin benötigen die Planer nur noch die wasserrechtliche Genehmigung der Bezirksregierung und die Baugenehmigung der Stadtveraltung. An der zweiten sollte es aber nicht scheitern: „Sobald die zuständigen Experten bei der Bezirksregierung die Prüfung abgeschlossen haben, werden wir die Baugenehmigung zeitnah erteilen. Dann könnte es losgehen“, freute sich Kraus.

Damit wird er endlich einen Haken an das Kapitel Rheinanleger machen, das ihn und die gesamte Stadtverwaltung bereits seit zehn Jahren beschäftigt.

Zehn Jahre lang wurde nur geplant, aber nicht gebaut

Schon 2001 gab es erste Überlegungen, der Rheinpromenade ein neues Gesicht zu verleihen. An der Anlegestelle der ehemaligen Raffinerie sollte ein 110 Meter langes und 14 Meter hohes Bürogebäude entstehen, das auch Platz für einen Gastronomiebetrieb gehabt hätte. Diskutiert und umgeplant wurde seitdem viel, nur gebaut wurde nicht.

Nun scheint es vorbei zu sein mit dem ständigen Hin und Her, mit verworfenen Ideen und Änderungen. „Wir liegen voll im Zeitplan. Sobald wir die fehlenden Genehmigungen bekommen haben, legen wir los“, bestätigte auch Rainer Kohl, Geschäftsführer beim Projektentwickler Rheinland, am Montag auf Nachfrage.

Derzeit sei sein Büro dabei, alle Vorbereitungen zu treffen, damit im kommenden Jahr gebaut werden kann. Passiert das wirklich, soll das futuristische Bauwerk 2013 endgültig fertig sein.