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25.03.2019 / Ausschusses für Generationen, Kultur, Soziales und Ordnung

25. März 2019, 17:46 Uhr

Die Stadtverwaltung der Stadt Monheim am Rhein soll prüfen ob und in welchem Umfang in der Stadtverwaltung (z.B. in den städtischen Betrieben) oder den städtischen Tochterunternehmen Arbeitsplätze im Rahmen des Teilhabechancengesetzes geschaffen werden können.

Dieser Antrag wurde abgelehnt!no

Details zum Antrag:

Mit dem zum 1. Januar in Kraft getretenen Teilhabechancengesetz sollen neue Beschäftigungsperspektiven für eine große Zahl langzeitarbeitsloser Menschen geschaffen werden. Hierfür wurden zuletzt die finanziellen Mittel der Jobcenter in Nordrhein-Westfalen für die Finanzierung von Qualifizierung und Beschäftigung deutlich erhöht.

Vorgesehen ist eine langfristige Förderung für Arbeitgeber die Langzeitarbeitslose einstellen von bis zu fünf Jahren. Arbeitgeber erhalten unter gewissen Voraussetzungen Lohnkostenzuschüsse, die zu Beginn der Förderung bis zu 100 Prozent betragen können.

 

Die Teilnehmer werden zudem während der Förderung durch ein begleitendes ganzheitliches Coaching unterstützt. Dies kann maßgeblich dazu beitragen, das Beschäftigungsverhältnis zum Beispiel durch die Lösung von Alltagsproblemen zu stabilisieren.

Mit dieser neuen Förderung soll speziell Langzeitarbeitslosen der Wiedereinstieg in das Arbeitsleben ermöglicht werden, die in sieben Jahren mindestens sechs Jahre Hartz IV bekommen haben. Fünf Jahre lang wird der Job gefördert - in den ersten beiden Jahren werden die Lohnkosten voll übernommen, dann sinkt der Zuschuss jedes Jahr um zehn Prozentpunkte. Hinzu kommt ein intensives Coaching.

Dieser Plan kann nur dann erfolgreich in die Tat umgesetzt werden, wenn seitens der Arbeitgeber auch genug Stellen angeboten werden. Da auch in Monheim am Rhein Personen leben, welche die Voraussetzungen zur Förderung nach dem Teilhabechancengesetz erfüllen, sollte die Stadt Monheim als großer Arbeitgeber als Vorbild dienen und möglichst viele geeignete Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose zur Verfügung stellen, welche nach den Vorgaben des Teilhabechancengesetzes gefördert werden können.


 


 

Letzte Änderung: 22.05.2019, 18:48 Uhr