Mitgestalten ausdrücklich erwünscht

By L.v.d.B.

Juli 10, 2020

Nachdem sich die PETO-Mehrheit im Haupt- und Finanzausschuss für die vom Bürgermeister favorisierte „Variante 1“ für den Neubau des Baumberger Feuerwehrgerätehauses ausgesprochen hat, stellte die CDU Monheim bei der letzten Ratssitzung am 24.06.2020 eine weitere Ideenskizze für o.g. Neubau dem Rat der Stadt Monheim vor. Diese Ausarbeitung wurde mit Unterstützung eines Architekten angefertigt.

Der Bürgermeisterkandidat Lars van der Bijl und die CDU Monheim wollten mit diesem Entwurf den Bürgerinnen und Bürgern für die anstehende Bürgerbeteiligung eine zweite Variante zur Verfügung stellen. So sollte der Bevölkerung eine echte Alternative zu dem vom Bürgermeister favorisierten Vorschlag unterbreitet werden.  

Ohne diese Ideenskizze weiter zu prüfen haben zuerst sowohl der Bürgermeister als auch im Nachgang „seine“ Ratsmehrheit diese, von einem ausgebildeten Architekten, ausgearbeitete Variante als „Murks“ bezeichnet. Dabei wurde der gesamte Bedarf an Funktionalität bzw. Raumbedarf abgebildet. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die PETO alternativen Vorschlägen nicht offen gegenübersteht und keinen Raum für andere Meinungen zulässt. Von Seiten der Stadtverwaltung wurde noch nicht einmal daran gedacht diesen Vorschlag im Nachgang der Ratssitzung weitergehend zu prüfen.

Stattdessen wurden unsachliche Argumente von Seiten des Bürgermeisters vorgetragen, die z.B. die Kosten betreffen. Dabei ging es in beiden Varianten gar nicht um die Kosten. Weder bei der vom Bürgermeister favorisierten Variante 1 wurden bisher die Kosten ermittelt noch bei diesem neuen Vorschlag der CDU. In beiden Varianten geht es erst einmal um die Machbarkeit und das Erscheinungsbild der neuen Feuerwache.

BM Zimmermann kritisierte, dass sich die, von der CDU vorgestellte Variante nicht in das Ortsbild bzw. in die Umgebungsbebauung einfügen würde. Dabei wird sein Favorit laut Vorlage der Stadt Monheim als ein Baukörper mit einer zeitgemäßen Architektur beschrieben, der einen bewussten Kontrast zur Umgebungsbebauung herstellen soll.

Die CDU-Variante wurde sowohl vom Architekten Poell als auch im Vorfeld vom Architekten Nagy als gute Alternative eingeschätzt. Aber diesen Fachmännern wird ihr Fachwissen durch die Ratsmehrheit aberkannt.

Fakt ist, der Bürgermeister und seine Mehrheit heucheln den Bürgern der Stadt Monheim Mitspracherecht vor. In Wirklichkeit wird der Monheimer Bürger aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat bevormundet. Er kann bei der anstehenden Bürgerbeteiligung nur „JA“ oder „JA“ zur deren favorisierte Variante sagen.
Dabei ist die Fragestellung der Verkehrsführung von Seiten der Stadtverwaltung noch offen!
Werden die Thomasstraße und die Kreuzstraße im Falle der Variante 1 in Einbahnstraßen umgewandelt?

Vielleicht ist das Verhalten der PETO aber auch der Angst geschuldet bei der anstehenden Bürgerbeteiligung, mit einem Alternativvorschlag der CDU, eine Klatsche zu kassieren?

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