CDU fordert eine neue Variante für die Baumberger Feuerwache!

By L.v.d.B.

Juni 19, 2020

 

Die Stadtverwaltung hat zwei Ideenskizzen für den Neubau des Baumberger Feuerwehrgerätehauses im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt und die Peto-Mehrheit hat sich für die vom Bürgermeister favorisierte „Variante 1“ ausgesprochen. Welche Konsequenzen hat diese Planung für die Verkehrsführung auf der Kreuz- bzw. Thomasstraße?

Der Bürgermeister möchte ein Gebäude in Auftrag geben, das einer Architektur aus dem 21. Jahrhundert entspräche. Laut Peto würde es keinen besseren Plan geben, als diese vorgeschlagene Variante. Sie wolle mit diesem Gebäude einen klaren Kontrast zur umliegenden Bebauung schaffen.

Laut Bürgermeisterkandidat Lars van der Bijl ist es wichtig die Baumberger Bürger an diesem Projekt teilhaben zu lassen und in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Hierfür ist es jedoch unerlässlich wirkliche Alternativen in Form einer weiteren, echten Variante zur Auswahl zu stellen. Bereits die erste Bürgeranhörung, die sich mit der Machbarkeitsstudie zu diesem Thema befasste war sehr gut besucht und zeigt das große Interesse der Baumberger an dieser Umgestaltung! Das nehmen wir als CDU Monheim sehr ernst. Die CDU Monheim steht jederzeit zur konstruktiven Ausarbeitung für eine Alternative zur Verfügung.

Die CDU Monheim stellte den Antrag eine weitere Variante für ein funktionales Gebäude ausarbeiten zu lassen. Dafür soll der Planer andere Vorgaben erhalten, um ein Gebäude zu schaffen, das sich besser in das Ortsbild einfügen lässt. „Trotzdem muss die Funktionalität für die Feuerwehr optimal gegeben sein“, so die CDU Monheim. Peto hat diesen Antrag abgelehnt!
Der, von der CDU Monheim, geforderten Bürgerbeteiligung stimmte die Peto nur notgedrungen zu, da selbst der Bürgermeister diese in der Diskussion für sinnvoll erachtete. Hier darf sich die Bürgerschaft nun leider ausschließlich zu der „Variante 1“ einbringen.

Sollte sich die vorgeschlagene Variante durchsetzen, hat die CDU Monheim als einzige Partei erkannt und auch erwähnt, dass die zurzeit bestehende Verkehrsführung höchst wahrscheinlich geändert werden muss. Die Stadtverwaltung ist auf diesen Einwand nicht näher eingegangen. In der Ideenskizze ist deutlich zu erkennen, dass die Abstellfläche für die Einsatzfahrzeuge in die jetzige Fahrbahn „Thomasstraße“ hineinreichen. Das könnte eine Einbahnstraßenregelung für die Kreuzstraße als auch für die Thomasstraße zur Folge haben. Auch werden mit der ohnehin schon sehr massiven Planung feuerwehrtechnische Forderungen, wie die Durchfahrbarkeit der Halle nur sehr schwer umsetzbar sein.

 

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