Busbahnhof
Damm
Marienburg
Rhein

Wahlprogramm: Infrastruktur und Sicherheit

Service und schutz - für alle.

Das Beispiel der Feuerwehr zeigt, was in Monheim besser gemacht werden muss. Wir brauchen eine leistungsstarke Feuer- und Rettungswache – sie ist lebenswichtig für alle Bürgerinnen und Bürger. Daher ist die CDU für einen Neubau an einem für beide Stadtteile optimalen, verkehrlich bestmöglich angebundenen Platz. Wenn wir nicht aufpassen, bekommen wir etwas ganz anderes: den aufwändigen Umbau eines in die Jahre gekommenen Bauwerks im laufenden Betrieb.

Eine solche „Sanierung“ ist nicht nur teuer und dauert lange, sondern schränkt die Feuerwehr für fünf Jahre erheblich ein: Durch Behinderung des laufenden Betriebs. Auch die Anwohner werden in dieser Zeit permanent strapaziert. Hier gilt es, Schlimmstes zu verhindern – zum Beispiel hohe Reibungsverluste durch immer neue Umzüge innerhalb einer Großbaustelle. Wie soll die im Notfall über Leben und Tod entscheidende Höchstleistung möglich sein, wenn zum Beispiel im Außenbereich überhaupt kein Platz mehr für Übungen ist?

Die CDU fordert echte Lösungen statt Flickwerk: Sinnvoll wäre die Aufstellung eines Rettungskonzepts, das sich im Dienste der Sicherheit unserer Bevölkerung mit der kreisweiten Struktur eng verzahnt. Dazu wollen wir eine technisch einwandfreie Aufschaltung unserer Wache auf die Kreisleitstelle.

Warum führen wir nicht Einrichtungen wie Feuerwehr, Bahnen der Stadt Monheim und Städtische Betriebe samt Bauhof an einem Ort – einem leistungsfähigen und kostensparenden Infrastruktur-Zentrum – zusammen und heben damit wichtige Synergien, etwa im Werkstattbereich?

Wann wird der bauliche Zustand der Volkshochschule endlich nachhaltig verbessert? Wo bleiben bedarfsgerechte, attraktive Angebote in Baumberg? Wir können nicht zulassen, dass die VHS Langenfeld unserer eigenen Einrichtung den Rang abläuft – das gefährdet die Zu- kunftsfähigkeit! Und wer kümmert sich darum, dass die Sportstätten rechtzeitig optimiert werden?

Denken Sie auch an das gute Gefühl von echter Sicherheit: Wir möchten die Schnittstellen zwischen Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) und Polizei verbessern. Wer setzt die von CDU-Landrat Thomas Hendele vehement vorangetriebene Stärkung des KOD als wirkungsvolle Ergänzung unserer Polizei um? Dieses Thema haben wir selbst in der Hand!

Am Busbahnhof sorgen Videokameras schon jetzt dafür, dass sich niemand allein fühlen muss. Aber da geht noch mehr: Eine Notrufsäule mit direkter Anbindung zu den Bahnen der Stadt Monheim (BSM) wäre ebenso ein weiterer Pluspunkt wie eine bessere Ausleuchtung gegen 

„Angst-Räume“, zum Beispiel im Außenbereich von Sportanlagen oder an anderen städtischen Einrichtungen. Statt von Einzelfall zu Einzelfall zu lavieren, muss die Sache richtig angefasst werden: Mit einem durchdachten und tragfähigen Beleuchtungskonzept.

Ein lebenswichtiges Thema ist die medizinische Versorgung: Der Verlust des Monheimer Krankenhauses ist schmerzhaft. Aber ein gewichtiger Grund, jetzt mit aller Kraft an der ärztlichen Präsenz in unserer Stadt zu arbeiten. Wo bleiben tragfähige Pläne für ein Ärztezentrum, wo ein Rettungskonzept?

Oder das überhaupt nicht mehr wegzudenkende Thema der Inklusion: Abwarten hilft nicht. Eine Stadt wie Monheim am Rhein muss Inklusion so ernst nehmen, dass konkrete Maßnahmen zu ihrer Verwirklichung nicht nur erdacht, sondern auch umgesetzt werden. Wir brauchen eine Person, die mit diesem die ganze Gesellschaft betreffenden Bereich beauftragt wird – um Inklusion wirklich verantwortlich und nachhaltig zu entwickeln.

Auch für das unvermeidliche Ende des Lebens muss eine Stadt Vorsorge treffen: Würdige Bestattungsmöglichkeiten, die den sich wandelnden Anforderungen entsprechen, sind eine nicht zu vernachlässigende Aufgabe in beiden Stadtteilen. Ein Beispiel: Pflegefreie Urnen-Rasengräber.

Mit Anonymität hat das nichts zu tun: Steinplatten erinnern mit Namen und Lebensdaten an die Verstorbenen.
Unsere Friedhöfe sollen Orte des Friedens und durch die Begegnungen von Menschen sogar des Lebens sein: auch nach dem Tod sind sie ein wichtiger Teil einer wahren Heimat. Das ist in den letzten Jahren zu wenig beachtet worden.

Modernes Leben kommt ohne leistungsfähige Zugänge zum Internet nicht aus. Glasfaser, VDSL2 oder flächendeckendes WiFi sind keine Science-Fiction: Wenn man sie wirklich will, kann man sie auch einrichten. Wer hier zu lange zögert, riskiert die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt!

Für alle diese Bereiche gilt: Wir brauchen endlich wieder eine politische Mehrheit, die der Verwaltung eine starke Führung gibt – damit es künftig besser läuft in Monheim und Baumberg!